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Die Zukunft in mir

 

 

 

Vielleicht muss ich schreiben,

 

um zu begreifen, wie fühlen wirklich geht.

 

Vielleicht muss ich weinen,

 

um zu vertreiben, was mir am meisten fehlt.

 

 

 

Die Angst kommt hoch zum Wasserrand

 

schwebt an der Oberfläche und gibt bekannt,

 

was leben wirklich heißt.

 

 

 

Die Angst ist da, ist sehr präsent

 

Hat sie all die Jahre im Untergrund verbracht,

 

kam sie nun zu mir in einer rauen Nacht

 

 

 

Bin wackelig auf den Beinen

 

Hab Schwindel im Gesicht

 

Will wieder zu nur weinen

 

Ich geh zu Bette schlicht

 

 

 

Die Zukunft bringt ein volles Bad

 

Sie hat sich gerade zu erzählen gewagt,

 

dass goldene Becken auf mich warten.

 

 

 

Dein ist mein

 

 

 

Und das Leuchten in deinen Augen

 

Ist alles wert, was gestern war.

 

Ist alles wert auszuhalten und zu ertragen,

 

Auf dass ich in dir leuchten mag.

 

 

 

Dein ist mein und trotzdem

 

Können wir alleine sein.

 

Haben den Wert am Unterschied erkannt,

 

Wollen alleine einzeln sein und alleine zusammen.

 

 

 

Vom Traurigsein

 

 

 

Traurigsein, das möcht ich lernen,

 

will mich nicht mehr meiner Gefühle verwehren,

 

die in den Tiefen schlummern.

 

 

 

Hab Angst zu zeigen was es ist,

 

hab Angst zu sehen, was mich zerfrisst,

 

wenn ich in Ablenkung glücklich bade.

 

 

 

Wie echt bin ich, und wie will ich sein?

 

Was kann ich wirklich, ganz ohne Schein?

 

Wen mag ich halten für mich allein?

 

 

 

Es ist die Trauer, die mich zerfrisst,

 

ist die Trauer, die nicht vergisst,

 

sich ihren Weg zu bahnen, bis hoch ans Licht.

 

 

 

Drum lad ich ein, das Traurigsein,

 

trink mit ihm Tee im Sonnenschein

 

und werd mich gerne halten.

 

Grande Dame

 

 

 

 

 

Du bist gefallen und aufgestanden,

 

hast vielen missfallen und bist aufgegangen

 

im Gefühl der Freiheit und Lebenslust.

 

 

 

Getanzt hast du auf vielen Bühnen,

 

glühender Körper mit klarem Verstand.

 

Barfuß, läufst du durch den Sahara Sand.

 

 

 

Geteilte Freude, getrieben von Neugier,

 

Ehrgeiz, alles anders machen,

 

kein Mann mehr, der einem im Nacken sitzt.

 

 

 

Nur Wildheiten bestimmen deine Ziele,

 

auf das sie sich auch mal verbiege,

 

um auf die Spitze zu gelangen.

 

 

 

Sie wechselt Zeit und Raum und Reim,

 

passt nicht in übliche Kategorien hinein,

 

die Ihre muss Mann noch erfinden.

 

 

 

Das Rebellentum ist ihr Wohnzimmer,

 

ins Schlafzimmer gelangst du immer,

 

wenn du ihr was bieten kannst.

 

 

 

Alle ihre Lebensjahre,

 

verleihen ihr die besondere Gabe,

 

alles nur für sich zu tun.

 

 

 

Kein Mensch kann ihr den Ruhm wegnehmen,

 

kein Adler hatte je das Bestreben,

 

die Königin zu stürzen.

 

 

 

Die vereinte Kraft der Weiblichkeit

 

Stellt sich im Sturme schon bereit

 

für neue Taten im Licht der Wirklichkeit.